Fachwissen und viele Jahre Erfahrung zeichnen uns aus. Dies stellen wir gerne unserer Kundschaft zur Verfügung. Fragen Sie uns! Wir beraten umfassend und kompetent.
Fundierte Beurteilung für Sicherheit und Erhalt
Bäume sind lebendige Organismen, die auf Standortbedingungen, Belastungen und Eingriffe reagieren. Um fundierte Entscheidungen zu treffen, kombinieren wir visuelle Baumkontrolle mit moderner Messtechnik – immer praxisnah, verhältnismäßig und dokumentiert.
Visuelle Baumkontrolle: Die Basis jeder Beurteilung
Jeder Baum wird von uns vor Ort systematisch begutachtet. Dabei achten wir auf:
- Kronenaufbau und Vitalität: Struktur, Blattwerk und Totholzanteil geben erste Hinweise auf den Gesundheitszustand.
- Schadsymptome: Risse, Pilzbefall, Fäule oder Rindenverletzungen werden dokumentiert und bewertet.
- Wurzelraum und Standort: Wir prüfen Bodenverdichtungen, Bau- oder Grabungseinflüsse sowie Konkurrenzvegetation.
Viele Fragestellungen lassen sich bereits durch die visuelle Kontrolle zuverlässig beantworten – etwa bei offensichtlichen Schäden oder klaren Risikosituationen.
Wann wir weitere Diagnostik empfehlen:
Bei unklaren Befunden (z. B. verdeckte Fäule ohne äußere Anzeichen), in hochfrequentierten Bereichen wie Spielplätzen oder Schulhöfen oder bei besonders wertvollen Altbäumen.
Exakte Messmethoden – wenn es darauf ankommt
Je nach Fragestellung und Schadensbild setzen wir gezielt wissenschaftlich
fundierte Messmethoden ein. Diese ermöglichen eine objektive Beurteilung,
wenn visuelle Beobachtungen allein nicht ausreichen.
-
Bohrwiderstandsmessung (Resistograph)
zur Beurteilung der Holzqualität und der verbleibenden tragfähigen
Restwandstärken entlang definierter Messlinien im Stamm oder in stärkeren
Wurzelanläufen. -
Schalltomographie
zur bildhaften Darstellung von Dichteunterschieden und möglichen inneren
Defekten im Stammquerschnitt, insbesondere bei Verdacht auf fortgeschrittene
Zersetzungsprozesse. -
Statischer Zugversuch
zur messbasierten Beurteilung der Standsicherheit des gesamten Baumes unter
definierten Lastannahmen, insbesondere bei Verdacht auf Wurzel- oder
Standfestigkeitsprobleme.
Statischer Zugversuch – Standsicherheit messbar beurteilen
Der statische Zugversuch ist eine bewährte Messmethode zur Beurteilung der
Standsicherheit von Bäumen, wenn visuelle Befunde allein nicht ausreichen
oder die Konsequenzen einer Fehlbeurteilung hoch sind.
Dabei wird der Baum mit einer Seilwinde kontrolliert belastet. Gleichzeitig erfassen
Messsensoren die Reaktion des Baumes unter Zug. Der Test erfolgt innerhalb
sicherer Belastungsgrenzen und verursacht keine Schädigung des Baumes.
-
Messung der Stammneigung
(Inklinometer) zur Beurteilung des Kippverhaltens im Stammfussbereich. -
Messung der Dehnung im Stamm
(Dehnungssensoren) zur Einschätzung der Holzbeanspruchung unter Last.
Aus den Messkurven lassen sich Rückschlüsse auf die vorhandenen
Sicherheitsreserven ziehen und das Verhalten des Baumes bei Windbelastung
realistisch abschätzen.
Der statische Zugversuch eignet sich insbesondere bei Bäumen in
Risikobereichen, bei Verdacht auf Wurzel- oder Stammdefekte sowie als
Entscheidungsgrundlage für Erhalt, Sicherungsmassnahmen oder Fällung.
Gefahren frühzeitig erkennen und beseitigen
Gerne informieren wir Sie über einige invasive Tierarten, die vor Kurzem in der Schweiz angekommen sind: